Künstler

SIGNUM QUARTETT
KERSTIN DILL – VIOLINE
ANNETTE WALTHER – VIOLINE
XANDI VAN DIJK – VIOLA
THOMAS SCHMITZ – VIOLONCELLO
der internationalen Quartettszene gesetzt und sich als eines der interessantesten jungen Ensembles etabliert. 1994 gegründet, spielt das Ensemble seit 2007 in der heutigen Besetzung. Aktuell wird es im Rahmen des stART-Programms von Bayer Kultur und der Reihe NewGeneration Artists der BBC Radio 3 gefördert. Intensive Studien mit dem Alban Berg Quartett, dem Artemis Quartett und dem Melos Quartett sowie die Zusammenarbeit mit György Kurtág, Walter Levin, Alfred Brendel und Leon Fleisher prägen die künstlerische Entwicklung des Signum Quartetts, das zahlreiche Preise gewonnen hat (Deutscher Musikwettbewerb, Premio Paolo Borciani, ICMC Hamburg, London International String Quartet Competition samt Publikumspreis). Konzertauftritte führen das Signum Quartett auf internationale Podien von Madrid bis Basel, Paris, Berlin und Amsterdam, von der Hamburger Laeiszhalle, der Liederhalle Stuttgart, der Philharmonie Essen und dem Bonner Beethoven-Haus bis hin zum Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Rheingau-Musik-Festival und zum Festival Aix-en-Provence. Auf Einladung des Goethe-Instituts unternimmt das junge Ensemble immer wieder ausgedehnte Konzerttourneen, so zum Beispiel nach Asien, Mittelamerika oder Afrika. Rundfunkanstalten im In- und Ausland, die Sender der ARD, Deutschlandfunk, DRS, ORF, BBC und Arte übertragen regelmäßig Konzerte der vier Musiker.
RALPH MANNO – KLARINETTE
Er gehört zu den herausragenden Klarinettisten seiner Generation und konzertiert als Solist auf vielen internationalen Festivals und Podien. Nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik Köln und der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker wurde Ralph Manno bereits mit 20 Jahren Soloklarinettist des Kölner WDR Rundfunkorchesters, zwei Jahre später holte ihn Sergiu Celibidache zu den Münchner Philharmonikern. Er ist Preisträger des deutschen Musikrats.
Als Solist mit renommierten Orchestern gastierte er in den großen Konzertsälen der Welt wie z. B. Suntory-Hall Tokio, Lincoln Center- New York, in den Philharmonien von Köln und Berlin, Téatro Colon - Buenos Aires usw. Tourneen, Meisterkurse und Konzerte führen ihn regelmäßig nach Japan, in die USA, viele europäische Länder, Australien und Südamerika. Dass ein ausgezeichneter Pädagoge in ihm steckt, beweist Ralph Manno nicht nur in seiner Tätigkeit als Professor für Klarinette an der Musikhochschule Köln, an die er im Alter von 29 Jahren berufen wurde. Er gibt darüber hinaus regelmäßig internationale Meisterkurse. Seine umfangreiche Diskographie umfasst unter anderem Werke von Mozart, Beethoven, Brahms, Schumann, Hindemith, Messiaen, Bartok und Strawinsky.
ALEXANDER SCHIMPF – KLAVIER
In den vergangenen Jahren machte Alexander Schimpf durch eine eindrucksvolle Serie bedeutender Wettbewerbserfolge auf sich aufmerksam, indem er 2008 zunächst den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs erhielt (eine Auszeichnung, die zuvor 14 Jahre lang kein Pianist erhalten hatte), im folgenden Jahr den 1. Preis des Internationalen Beethoven-Wettbewerbes in Wien gewann und schließlich 2011 beim Internationalen Klavierwettbewerb in Cleveland/USA als erster deutscher Pianist in der Geschichte des Wettbewerbes mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde. In der dortigen Finalrunde wurde er für seinen Auftritt mit dem Cleveland Orchestra in der Severance Hall mit Standing Ovations gefeiert und erhielt zusätzlich den "Audience Favorite Prize". Seit diesen großen Erfolgen entfaltet sich seine Laufbahn auf internationaler Basis – so enthält sein Konzertkalender Debüt-Auftritte im Konzerthaus Wien, im Konzerthaus Berlin sowie in der Zankel Hall/Carnegie Hall in New York. Geboren in Göttingen, erhielt Alexander Schimpf seine Ausbildung als Schüler bei Wolfgang Manz in Hannover, später an der Musikhochschule Dresden bei Winfried Apel und über etliche Jahre bei Bernd Glemser in Würzburg. Weitere wesentliche Anregungen erhielt er von den Pianistinnen Cécile Ousset und Janina Fialkowska. Konzertauftritte führten ihn bereits in zahlreiche deutsche Städte, Einladungen führten ihn nach Frankreich (Auditorium du Louvre und Salle Cortot in Paris), Italien, Österreich, in die Schweiz, nach England sowie bereits zweimal nach Südamerika. Rundfunkmitschnitte seiner Konzerte entstanden bei BR, NDR, SWR, ORF, Radio France und WCLV (USA). Seine erste CD wurde 2009 im Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur und GENUIN produziert.
TANJA BECKER-BENDER – VIOLINE
Die Violinistin Tanja Becker-Bender wurde 1978 in Stuttgart in eine Familie von Musikern und Wissenschaftlern böhmischen Ursprungs geboren. Der musikalische Werdegang begann früh und konnte sich unter der Anleitung so erfahrener Mentoren wie W. Melcher, G. Pichler und R. Mann ebenso geradlinig wie erfolgssicher entwickeln. Im Alter von elf Jahren bewältigte sie ihren ersten solistischen Auftritt in Salzburg. Bei Wettbewerben in Genf, Gorizia, Chimay, Tokio und Houston erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen.Sie konzertierte u. a. unter Kurt Masur, Gerd Albrecht, Hubert Soudant und Fabio Luisi mit namhaften Orchestern wie dem Konzerthaus Orchester Berlin, dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande und dem Tokyo Philharmonic Orchestra. Nach CD-Einspielungen mit Werken von Dvorák, Albinoni und Beethoven erschien im März 2009 ihre CD der „24 Capricci“ für Violine solo von Nicolò Paganini, wofür sie mit dem „Editor’s Choice“ des englischen „Classical Music Magazine Gramophone“ und von „Classic FM“ ausgezeichnet wurde. Zu ihren Kammermusikpartnern zählten u.a. Gidon Kremer, Juri Baschmet und Boris Pergamenschikow. In den Jahren von 2006 bis 2009 war sie als Professorin an der Hochschule für Musik Saar tätig, seit 2009 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.
GUIDO SCHIEFEN – VIOLONCELLO
studierte an der Kölner Musikhochschule und in Kursen bei Maurice Gendron und Siegfried Palm. Er ist Preisträger des Tschaikowsky Wettbewerbs Moskau und Träger des Kunstförderpreis von NRW. Heute konzertiert der weltweit renommierte Cellist in Europa, Nord- und Südamerika, Japan und Nahost. Als Solist konzertiert er auf Einladung namhafter Orchester wie etwa dem WDR Köln, den Festival-Strings Luzern, den Bamberger Symphonikern, den Berliner Symphonikern und dem Royal Philharmonic Orchestra London. Seine umfangreiche Diskographie beinhaltet wesentliche Werke der Cello-Literatur und der Kammermusik. Der international gefragte Pädagoge gibt Meisterkurse im In- und Ausland wie u.a. in Ungarn, den USA und Deutschland. Seit Herbst 2008 lehrt Guido Schiefen in der Schweiz an der Hochschule für Musik Luzern.
ANTHONY SPIRI – KLAVIER
Der Pianist Anthony Spiri gilt als einer der vielfältigsten und angesehensten Liedbegleiter, Kammermusiker und Solisten der heutigen Musikszene. Geboren in den USA, erhielt er seine Ausbildung in Cleveland und Boston, bevor ihn sein künstlerischer Werdegang nach Europa führte, wo er am Salzburger Mozarteum sein Studium abschloss. Als Klaviersolist ist er mit dem Chamber Orchestra of Europe unter Nikolaus Harnoncourt und Michael Tilson-Thomas, der Camerata Academia Salzburg, dem Ensemble Wien Modern, dem Kammerorchester Basel unter Christopher Hogwood, dem Mozarteum Orchester Salzburg unter Leopold Hager und anderen Orchestern aufgetreten. Als Liedbegleiter hat Anthony Spiri mit vielen renommierten Sängern wie Peter Schreier, Marjana Lipovšek, Edith Mathis, Bernarda Fink konzertiert. Seine umfangreiche Diskographie ist ein weiterer Beleg seiner Vielseitigkeit. Besondere Aufmerksamkeit widmet der Pianist den Werken der Söhne Johann Sebastian Bachs, deren Kompositionen er mit zahlreichen Aufnahmen auf CD festhielt. Er ist somit einer der wenigen Interpreten der Klaviermusik von Wilhelm Friedemann, Carl Philip Emanuel und Johann Christian Bach auf dem modernen Flügel. Anthony Spiri ist als Professor für Klavierkammermusik an der Musikhochschule Köln tätig.
