Konzerte

Sonntag, 25.März 2012, 18.00 Uhr - Max Ernst Museum
ERÖFFNUNGSKONZERT

RALPH MANNO – Klarinette
SIGNUM QUARTETT
Kerstin Dill - Violine
Annette Walther - Violine
Xandi van Dijk - Viola
Thomas Schmitz - Violoncello


Programm

CLAUSE DEBUSSY (1862-1918)
Streichquartett op. 10 g-moll

ERWIN SCHULHOFF (1894 -1942)
5 Stücke für Streichquartett

Pause

WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756-1791)
Quintett für Klarinette und Streichquartett KV 581

 

Klarinette plus Streichquartett, Mozart war der Wegbereiter für dieses Dreamteam der Kammermusik. 1789 setzte er mit seinem Klarinettenquintett Maßstäbe für dieses noch relativ junge Instrument. Ein unnachahmlicher Klangzauber und subtile Farbmischungen zwischen Blasinstrument und Streichquartett zeichnen dieses Meisterwerk aus.
Claude Debussy sah sich als Maler in Tönen und Klängen. Mit seinem 1893 komponierten Streichquartett war er seiner Zeit weit voraus. Die ungewöhnliche Rhythmik, die exotischen Klangfarben, die fremdartige Melodik verstörten das Publikum bei der Uraufführung. Heute gilt dieses wunderbare Quartett als ein Hauptwerk des musikalischen Impressionismus.
Ein musikalischer Draufgänger war der tschechische Komponist Erwin Schulhoff. Der Dadaismus war eine große Inspirationsquelle für ihn und so passen seine 5 Stücke für Streichquartett perfekt ins Max Ernst Museum.


Dienstag, 27. März 2012, 20.00 Uhr - Max Ernst Museum
PIANO PUR

ALEXANDER SCHIMPF – Klavier


Programm

JOHANN SEBASTIAN BACH (1658-1750)
Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816

MAURICE RAVEL (1875-1937)
"Le Tombeau de Couperin"

Pause

LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770-1827)
Sonate c-moll op. 13 "Pathétique"

ALEXANDER SCRIABIN (1872-1915)
Fünf Préludes Op. 74

FRANZ LISZT (1811-1886)
Ballade Nr. 2 h-moll

Seit Alexander Schimpf sowohl den Deutschen Musikwettbewerb als auch den internationalen Beethoven-Wettbewerb Wien gewonnen hat, ist er auf den europäischen Bühnen präsent. Sein jüngster Erfolg aber bei der International Cleveland Competition im Sommer 2011 – einer der bedeutendsten Klavierwettbewerbe weltweit, den zuvor nie ein deutscher Pianist gewinnen konnte – katapultiert ihn nun in die erste Reihe der jungen Starpianisten. Bei den KONTUREN hat er mit Beethovens c-moll Sonate und Liszts h-moll Ballade zwei Schlachtrösser der Klavierliteratur im Gepäck. Bach, Ravel und Scriabin ergänzen sein Soloprogramm.

 

 

 


Freitag, 30. März 2012, 20.00 Uhr - Max Ernst Museum
MEISTERKONZERT

TANJA BECKER-BENDER - Violine
GUIDO SCHIEFEN - Violoncello
RALPH MANNO - Klarinette
ANTHONY SPIRI - Klavier


Programm

LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770-1827)
Trio B-Dur op. 97 „Erzherzog-Trio“ für Violine,
Violoncello und Klavier

BÉLA BARTÓK (1881-1945)
Kontraste für Klarinette, Violine und Klavier           

Pause

JOHANN HALVORSEN (1864 – 1935)
Duo für Violine und Violoncello

ALEXANDER ZEMLINSKY (1871-1942)
Trio op. 3 für Klarinette, Violoncello und Klavier

Sehr unterschiedliche Trios kommen hier zu Gehör und sie haben doch überraschenderweise eines gemeinsam. Es saß immer der Komponist bei der jeweiligen Uraufführung am Klavier. Im Erzherzog-Trio aus dem Jahr 1811 lässt Beethoven sein gesamtes kompositorisches Wissen für diese klassische Klaviertriobesetzung aufleuchten. Die Uraufführung drei Jahr später sollte einer seiner letzten Auftritte als Musiker werden. Die KONTRASTE von Bélà Bartok sind ein starker Gegenpol. Ungarische Tanzrhythmen stemmen sich gegen Jazzelemente, alte und neue Welt treffen kongenial aufeinander. Alexander Zemlinsky konnte nie aus dem Windschatten von Johannes Brahms – seinem großen Gönner in Wien – heraustreten. Und doch weisen seine Kompositionen schon über die brahmsche Welt hinaus. Ganz zart kann man dies in dem Klarinettentrio aus dem Jahr 1896 schon hören.


Dienstag, 3. April 2012, 19.30 Uhr
Aula der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl
"MEISTER VON MORGEN"

Es spielen die Studenten der Meisterkurse.
Eintritt frei.

Abschlusskonzert der Studenten der internationalen Meisterkurse bei den KONTUREN