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ERÖFFNUNGSKONZERT
SHAKESPEARE HOMMAGE


Werke von Purcell, Mendelssohn, Weill & Bernstein
Texte von Shakespeare

Wenn sich Musik und Poesie verbinden Geschwisterlich, in süßer Harmonie,
Muss sich dein Herz zu meinem finden: Du liebst Musik, ich Poesie. (...)
Du liebst des Gottes weihevolle Klänge,
Die dich empor zu höhern Sphären tragen – Ich liebe seine himmlischen Gesänge,
Die, was ich selbst nicht sagen kann, mir sagen. Ein Gott schuf beide! Wie sie sich verbinden, Muss sich dein Herz zu meinem finden!


William Shakespeare, Sonett 156

ALLIAGE QUINTETT:

Daniel Gauthier - Sopran Saxophon
Miguel Valles - Alt Saxophon
Simon Hanrath - Tenor Saxophon
Sebastian Pottmeier - Bariton Saxophon
Jang Eun Bae - Klavier



PROGRAMM

Henry Purcell
(1659-1695)

Suite aus “A Fairy Queen“
Arr.: Alliage Quintett

Prelude
Hornpipe III
Rondeau
The Bird´s Prelude
Jig

Felix Mendelssohn Bartholdy
(1809-1847)

„Ein Sommernachtstraum” – Suite
(1826/1842)
Arr.: Hendrik Schnöke

Ouvertüre
Elfenmarsch
Lied mit Chor
Intermezzo
Trauermarsch (Marcia funebre)
Ein Tanz von Rüpeln

& Texte aus 
William Shakespeare
„Ein Sommernachtstraum”

Pause

Kurt Weill
(1900-1950)

Fantasie über fünf Songs aus der „Dreigroschenoper“
Arr.: Stefan Malzew

Leonard Bernstein
(1918-1990)

Suite aus „West Side Story“
Arr.: Andreas Hilner

Prologue
Maria
Gee, Officer Krupke!
Scherzo, Somewhere & Procession
Promenade & Mambo
Introduction & America

 

„Alliage“ ist die wohl charmanteste Legierung (franz. alliage) von vier Saxophonen und Klavier. Einzigartig in seiner Besetzung lässt das mit einem ECHO Klassik ausgezeichnete Ensemble die Illusion eines großen Orchesters Wirklichkeit werden. Die melodisch und zugleich expressiv klingenden Saxophone treffen hier auf die orchestrale Fülle eines Klaviers und erzeugen somit ein neues Hörerlebnis höchster Qualität.

Gründer ist der Kanadier Daniel Gauthier, Primarius am Sopransaxophon. Er erhielt 1997 die erste Professur für klassisches Saxophon in Deutschland und unterrichtet seit 2003 als Professor an der Hochschule für Musik in Köln. Mit ihm spielen einige der derzeit besten Solisten des klassischen Saxophons: Hayrapet Arakelyan, Altsaxophon, Simon Hanrath, Tenorsaxophon, und Sebastian Pottmeier, Baritonsaxophon. Die koreanische Pianistin Jang Eun Bae komplettiert die Quintettbesetzung.

Im Mittelpunkt des Repertoires stehen berühmte Meisterwerke aller Epochen in kompositorisch fein ausgeloteten und raffinierten Arrangements für Saxophonquartett und Klavier. Alle Bearbeitungen werden dem Alliage Quintett auf den Leib geschrieben und entstehen in enger Zusammenarbeit zwischen dem Ensemble und dem jeweiligen Tonsetzer: z.B. schreiben der Japaner Jun Nagao oder der Holländer Wijnand van Klaveren sowie kongeniale Arrangeure wie Reiner Schottstädt und Hendrik Schnöke und Ensemblemitglied Sebastian Pottmeier für diese außergewöhnliche Kammermusikbesetzung.

Das Alliage Quintett gastiert in den großen Konzertsälen in Europa, Asien und Nordamerika sowie bei renommierten Festivals wie dem Rheingau Musikfestival und dem Lucerne Festival. Neben zahlreichen Rundfunk- und TV-Aufnahmen, u.a. bei der ARTE Lounge, haben die Musiker inzwischen insgesamt fünf CDs mit speziell für sie arrangierten Werken von Mendelssohn, Schumann, Mozart, Rossini und Puccini veröffentlicht. Sein SONY CLASSICAL - Debüt hat das Alliage Quintett 2008 mit einer Rekomposition der „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi und einigen Arrangements von Johann Sebastian Bach unter dem Titel „Masquerade“ vorgelegt. Die damit verbundene Konzerttournee führte das Ensemble u.a. in die Liederhalle (Stuttgart), die Laeiszhalle (Hamburg), die Glocke (Bremen) sowie in die Essener Philharmonie. 2011 begab sich das Quintett auf eine märchenhafte Reise durch Russland mit Tschaikowskys Nussknacker-Suite und „Scheherazade“ von Rimski-Korsakow. Für die CD „Dancing Paris“ arbeiteten die Musiker erstmalig mit dem Gypsy-Geiger József Lendvay zusammen und fingen mit Werken, u.a. von Milhaud, Satie und Gershwin, die musikalische Faszination Frankreichs um die Jahrhundertwende ein. Auf der aktuellen CD „Fantasia“ begibt sich das Quintett zusammen mit der Klarinettistin Sabine Meyer in die Welt der Märchen und erzählen diese auf ihren Instrumenten neu. Auch wenn sich der Klang des Saxophons in nahezu alle Farben anderer Instrumente verwandeln kann und das Klavier für die orchestrale Fülle und das harmonische Grundgerüst sorgt, verlangten die Bearbeitungen auf dieser CD nach einer weiteren Nuance. Sabine Meyer setzt mit ihrem facetten-reichen Ton solistische Akzente und vermag sich Dank ihrer kammermusikalischen Sensibilität elegant in den chamäleonhaften Klang der Saxophone einfügen. Mit Strawinskys Feuervogel und Dukas' Zauberlehrling erfüllen sich mit diesem Album gleich zwei lang gehegte Wünsche des Alliage Quintetts, die erst durch das Zusammenspiel mit Sabine Meyer in Erfüllung gehen sollten. Hinzukommen die temperamentvollen, exotischen Polowetzer Tänze von Alexander Borodin und die Ouvertüre zu „Candide“ von Leonard Bernstein.


MARKUS FENNERT – Sprecher

Markus Fennert erhielt seine Schauspielausbildung in München und arbeitet seit 30 Jahren als Schauspieler und Regisseur. Münchner Kammerspiele, DNT Weimar, Schauspielhaus Zürich sowie die Stadttheater Konstanz, Osnabrück Marburg, Fürth, die Bremer Shakespeare-Company und die Shakespeare-Company Berlin waren u. a. seine Stationen. In den letzten Jahren Jahren arbeitet er auch vermehrt als Hörbuch-Sprecher (»Die Geschichte der Bienen«). In Rudolstadt inszenierte er zuletzt »Judas« von Lot Vekemans, den Heinz-Erhardt-Abend »Danke für das Geräusch« und die Komödie »Der Vorname«.

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